Auszug aus Lektionen in Demut

Hier ein kleiner Preview, aus der Geschichte, die ich gerade schreibe.
Sie wird Lektionen in Demut heißen und hoffentlich Ende der Woche fertig werden. Viel Spass Euch allen.

_____

„Sie wollen mich wohl auf den Arm nehmen.“, schimpfte Richter.

„Nein bestimmt nicht. Ich habe es einfach vergessen.“, versicherte Anna.

„Junge Dame. Sie haben Glück, dass höhere Töchter nicht der Zucht durch den Hauslehrer unterliegen. Aber so einen Unsinn kann ich nicht durchgehen lassen. Ich werde Ihrem Herrn Vater davon berichten.“

„Nein bitte nicht.“, flehte Anna. „Er wäre maßlos enttäuscht.“

„Da hat er auch allen Grund zu.“, murmelte der Hauslehrer und machte ein ernstes Gesicht.

„Mein Herr Papa gibt sich so viel Mühe. Es würde ihm das Herz brechen.“

„Ja, und mein Herz als Musiklehrer bricht nicht, wenn ich sehe, dass meine Schülerin sich erdreistet, mich auf den Arm nehmen zu wollen, nur weil sie nicht geübt hat?“

„Ich habe wirklich alles vergessen.“, stotterte Anna und suchte nach einem Ausweg.

„Leiden wir etwa an Amnesie? Vielleicht sollte ich einen Arzt holen, der Sie einmal gründlich untersucht.“

Anna atmete tief durch. Ihr schüchterner Blick wandelte sich und sie sah Herrn Richter direkt in die Augen.

„Vielleicht können Sie mich ja mal gründlich untersuchen.“, hörte Anna sich sagen. Langsam erhob sie sich von ihrem Schemel und zog ein einer kleinen Schleife, die das Kleid verschloss. Sie öffnete sich und der blaue Stoff glitt über Annas Schultern an ihrem schlanken Körper herab, so dass sie nackt, nur noch mit ein paar flachen Schuhen bekleidet, vor ihrem Lehrer stand.

Herr Richter riss die Augen auf. „Fräulein Anna, was erlauben Sie sich?“, entfuhr es ihm. „Ziehen Sie sich sofort wieder an.“

Langsam machte Anna einen Schritt auf ihren Lehrer zu und setzte sich rittlings auf seinen Schoß. Bevor Herr Richter wusste, wie ihm geschah, hauchte Anna in sein Ohr. „Ich weiß doch, dass Sie auch davon träumen.“, flüsterte sie, während sie ihre Finger langsam an seinem Oberschenkel entlang in Richtung seiner Männlichkeit gleiten ließ.

Kurz bevor Annas Hand ihr Ziel erreichte, griff Richter nach ihrem Handgelenk und hielt es fest. „Junge Dame. Das ist ein absolut unakzeptables Verhalten. Das kann mich meine Stelle und meinen guten Ruf kosten.“, schimpfte der Lehrer.

Anna sah ihn forsch an. Ihre Schüchternheit war wie weggeblasen und sie sah ihm tief in die Augen.

„Wenn Sie nicht mitmachen, sage ich meinem Herrn Papa, dass Sie mich verführt hätten. Und dann holt er sein Schießgewehr und jagt sie aus der Stadt. Wenn Sie schnell genug sind.“

„Das würden Sie nicht wagen!“, ereiferte sich Richter.

„Vielleicht?“, flirtete Anna. „Vielleicht aber auch nicht. Wollen Sie es rausfinden?“

Richters Gesicht verfinsterte sich. Er sah Anna scharf an.

Anna schluckte kurz, aber sah ihm weiter verwegen ins Gesicht.

„Ich will etwas ganz anderes herausfinden, mein Fräulein.“, sagte er, während sein Griff um Annas Handgelenk sich wie ein Schraubstock schloss.

„So, was denn?“, wollte sie wissen.

„Ob ich Ihnen noch ein paar Manieren beibringen kann.“

Bevor Anna sie versah, umgriff der Hauslehrer ihre Hüften, hob sie in die Luft und platzierte sie bäuchlings über seinen Schoß. Annas Kopf wandte sich nach oben, so dass ihre Blicke sich trafen.

„Das wagen Sie nicht.“, fauchte Anna.

„Ach wirklich?“, wollte Richter wissen, während er die Ärmel seines Jacketts und des Hemdes aufknöpfte und beides nach oben krempelte.

Anna versuchte, sich zu befreien, doch bevor sie sich aus der kompromittierenden Lage retten konnte, umfasste Richter ihre Hüften und hielt sie in Position. Annas zierlicher Körper lag nun nackt über seinem Knie und ihr kleiner Hintern war den Blicken des Hauslehrers schutzlos ausgeliefert.

„Ich habe es mir überlegt.“, erklärte er. „Die Regel, dass man höhere Töchter nicht bestrafen darf, sollte dringend überdacht werden. Wir machen jetzt einen kleinen Feldversuch.“ Dann griff er nach einem langen Holzlineal, das auf dem Klavier lag und augenscheinlich dazu diente, Notenlinien auf weiße Blätter zu zeichnen. „Dann wollen wir doch mal schauen, ob wir der jungen Dame nicht ein wenig Vernunft und Anstand näher bringen können.“, sagte er und legte das kalte Holz auf Annas nackten Hintern.

Anna strampelte mit den Füßen. „Was erlauben Sie sich. Das dürfen Sie nicht. Ich möchte mich sofort anziehen.“, schimpfte sie und versuchte ihre Hände schützend über ihr Gesäß zu legen. Doch sie war chancenlos. „Die Hände nach vorne.“, befahl Richter streng. „Das hätten wir uns besser überlegt, bevor wir hier wie eine Nymphe nackt durchs Musikzimmer getanzt sind.“, spottete er.

Anna biss sich auf die Lippe. Sie konnte sehen, wie er das lange Holzlineal hob und weit ausholte. Gleich würde der erste Schlag sie treffen. Annas Körper spannte sich und sie merkte, wie sich die feinen Haare in ihrem Nacken aufrichteten. Ein wohliger Schauer durchfuhr sie und ein seltsames Kribbeln durchfuhr ihren Unterleib. Ihre Blicke trafen sich erneut und Annas Augen funkelten ihn herausfordernd an.

Dann hörte sie einen lauten Knall.

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Lektionen in Demut wird bald erscheinen.
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