Karfreitag 2

Wir fuhren etwa anderthalb Stunden über die A1. Auf dem Weg dorthin redeten wir nicht viel. Natürlich hätte ich mich gerne mit ihm unterhalten, aber ich war unsicher, was ich hätte sagen sollen. Ich soll nicht sagen, wo genau er mich hingebracht hat, aber er hielt schließlich vor einem alten Backsteingebäude an. Es schien sich dabei um ein ehemaliges Rathaus oder ein Gerichtsgebäude zu handeln. Jetzt war es anscheinend verlassen. Wir stiegen aus und gingen die Stufen zur Eingangstür hinauf.
„Was ist das für ein Gebäude?“, wollte ich wissen.
„Ein ehemaliges Amt.“, sagte er nur. „Ich habe die Schlüssel besorgt, hier sind wir ungestörter als im Hotel.“
Ich sah mich noch einmal um und wusste was er meinte. Die Straße war menschenleer. Selbst an normalen Tagen war hier vermutlich nicht viel Betrieb. Aber jetzt am Feiertag war keine Menschenseele auf der Straße.
Als er den Schlüssel ins Schloss steckte, knarzte die Tür ein wenig, dann ging sie auf.
Wir gingen hinein und befanden uns in einer alten Halle. Der Putz blätterte ein wenig von den Wänden, ansonsten war sie aber sauber und gepflegt.
„Hier ist schon lange kein Betrieb mehr. Aber sie wischen einmal die Woche feucht durch.“, stellte er fest.
„Aha.“
„Und du hast Glück. Sie haben die Heizung nicht abgestellt, damit das Gebäude nicht auskühlt.“
Er hatte recht. Kalt war es hier erstaunlicherweise wirklich nicht.
„Komm jetzt.“, sagte er und führte mich zu einem Treppenhaus.
„Nach unten.“
Ich folgte ihm nach unten und wir gelangten zu einem Flur, in dem mehrere, schwere Holztüren waren.
„Ganz früher war hier mal eine Polizeistation untergebracht. Hier unten waren die Zellen.“
Wir gingen ein wenig den Gang entlang, vor einer der Zellen stand ein Hocker.
„Zieh dich aus.“, sagte er unvermittelt. Seine Stimme klang ruhig, aber auch hart.
Ich zog meine High Heels aus und zögerte kurz.
„Alles?“, fragte ich zaghaft.
Er lächelte und kam langsam auf mich zu. Dann packte er mich, zog mich zu sich und schlug mir so fest auf die linke Arschbacke, dass ich obwohl ich eine Jeans trug kurz aufquiekte.
„Wenn Du nicht willst, dass ich dir hier und jetzt schon deinen kleinen Arsch versohle, tust du lieber, was ich dir sage!“, flüsterte er.
Ich zog meine Sachen aus. Als ich mich von meinem Oberteil und meiner Jeans getrennt hatte, kam meine schwarze Spitzenunterwäsche zum Vorschein.
„Hübsch, hast du die für mich angezogen?“, wollte er wissen.
„Ja.“, sagte ich nur.
„Sie gefällt mir. Und jetzt runter damit.“, lachte er, zog der Tür auf und öffnete sie.
Ich gehorchte, er packte mich am Arm und führte mich in die Zelle. Auch wenn es nicht sonderlich kalt war, der nackte Steinboden auf meinen Füßen war deutlich spürbar.
Die Zelle war spärlich eingerichtet. Ein Bett, oder besser eine Pritsche, mit einer Wolldecke, ein kleines Klo und ein Waschbecken hinter einer Schamwand und ein Schreibtisch waren die einzigen Einrichtungsgegenstände.
Auf dem Schreibtisch stand eine alte Schreibmaschine, daneben ein Stapel Papier.
Er führte mich in die Mitte der Zelle und befahl mir dann, mich vor ihn zu knien. In mir stieg eine unheimliche Geilheit hoch. Am liebsten hätte ich seine Hose geöffnete und seinen Schwanz gelutscht, aber ich kannte ihn gut genug um zu wissen, dass ich weit davon entfernt war, ihm diesen Dienst erweisen zu dürfen.
Er stellte sich vor mich und umfasste mein Kinn, dann schaute er mir direkt in die Augen.
„Warst du ein fleißiges, braves Mädchen, während ich weg war?“, wollte er wissen.
Ich schwieg. Er wusste, dass ich nichts zu Stande gebracht hatte, aber ich wollte auch nicht alle meine Verfehlungen zugeben. Mein Schweigen schien ihm nicht zu gefallen, eine schallende Backpfeife war die Quittung, die mir meine schuldig gebliebene Antwort einbrachte.
„Ich frage dich noch einmal.“, sagte er ruhig. „Warst du ein fleißiges, braves Mädchen?“
„Ich war brav.“, antwortete ich.
Eine zweite Backpfeife traf mich, diesmal auf die andere Seite.
„Bitte beantworte meine Fragen vollständig.“, sagte er mit fast übertriebener Höflichkeit, während er wieder mein Kinn umfasste.
„Ich war nicht fleißig.“, gab ich kleinlaut zu. Meine Wangen schmerzten.
„Darf ich fragen warum nicht? Du hattest es mir doch versprochen.“
„Ich weiß nicht.“, sagte ich.
„Du weißt es nicht?“
„Ich hatte keine Inspiration, glaube ich.“
Dann öffnete ich den Mund und knabberte vorsichtig an seinem Daumen. Ich wusste, dass er in dem Moment nichts lieber getan hätte, als seinen harten Prügel in meinen Mund zu stecken und sich verwöhnen zu lassen. Doch ich kannte seine Selbstbeherrschung.
„So, es mangelt Dir also an Inspiration?“
Er schaute mich lange an, ich hatte das Gefühl, dass Minuten vergingen. Dann beugte er sich leicht zu mir hinunter, umfasste mit seinen Fingern meine beiden Nippel und drückte fest zu, so dass mir fast der Atem stockte. Dann zog er mich langsam daran auf die Füße. „Komm hoch.“, sagte er und dirigierte mich an die kahle Wand neben der Pritsche, so dass meine Schultern den rauen Putz berührten. Dann fasste er mir unvermittelt zwischen die Beine. Meine Geilheit wuchs weiter an und ich muss so etwas wie „Fick mich“ gemurmelt haben, als er seinen Finger in mich hineinsteckte.
Doch er lies von mir ab, ging aus der Zelle und holte den kleinen Hocker, auf dem ich meine Sachen abgelegt hatte, in die Zelle. Er stellte ihn vor den Tisch.
„Setz Dich.“, befahl er.
Aus seiner Hosentasche zog er eine kleine Eieruhr. Er drehte sie auf und stellte sie neben die Schreibmaschine.
„In einer Stunde hast du mir eine vierseitige Geschichte geschrieben. Und gib dir Mühe.“
„Lässt du mich hier alleine?“, wollte ich wissen.
„Ich werde in der Nähe sein. In einer Stunde sehe ich nach, was du geschafft hast. Enttäusch mich nicht.“
Dann verlies er den Raum, knallte die schwere Holztür zu und ich konnte hören, wie er den Riegel vorschob.
Mein Herz wummerte.
Die Eieruhr tickte. Noch 57 Minuten.
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