Bück Dich.

Ich starrte auf das weiße Blatt Papier. Ich hatte keine Ahnung, was ich schreiben sollte. Ich saß da, nackt auf einem Hocker, eingesperrt in einer Zelle, eine tickende Eieruhr neben mir, und hatte noch 49 Minuten für vier Seiten. Es half nichts. Ich musste etwas zu Papier bringen.
Meine Finger drückten die Tasten, es war ungewohnt. Aber es ging. Ich schrieb langsam, so dass mir ja kein Fehler unterlief. Ich wusste, dass er die Schreibmaschine dort hingestellt hatte, weil es am Laptop viel zu einfach gewesen wäre, etwaige Fehler wieder zu korrigieren.
Nach 48 Minuten hatte ich vier Seiten gefüllt. Es dauerte nicht lange und der Wecker klingelte. Der Riegel der Tür wurde mit einem Ruck bei Seite geschoben und die Tür öffnete sich.
„Nun?“, wollte er wissen.
„Ich habe vier Seiten geschrieben. Aber es ist erst der Anfang der Geschichte.“, sagte ich kleinlaut und reichte ihm die Blätter.
Er nahm sie und las. Dann sah er mich fragend an. „Das ist keine Geschichte. Das ist eine Beschreibung der letzten Stunden.“, stellte er fest.
Ich hatte aufgeschrieben, wie er mich im Hotel in Empfang genommen und hier her gebracht hatte, etwas besseres war mir in dem Moment nicht eingefallen.
„Ich sagte ja, es ist gerade schwer mit der Inspiration.“, gab ich kleinlaut zu.
„Streck Deine Hände nach vorne aus.“, befahl er, ohne eine Mine zu verziehen. Ich tat, was er mir sagte und er holte ein paar stählerne Handschellen hinter dem Rücken hervor, die sich nun um meine Handgelenke schlossen. Nachdem er die Sicherung gedrückt hatte, so dass sie sich nicht mehr verstellen konnten, griff er in die Kette, die beide Hälften miteinander verband und zog mich hinter sich her aus der Zelle. Der Gang war kahl, gekachelt und ich musste aufpassen, dass ich nicht auf einen spitzen Stein oder ein Stück Schutt trete.
Ich stolperte hinter ihm her, den Gang entlang in Richtung Treppenaufgang.
„Ich werde dich oben disziplinieren.“, sagte er und stieg mit mir im Schlepptau die Treppen hinauf.
„Aber ich kann doch…“, versuchte ich noch zu sagen, aber er beendete meinen Versuch mich zu rechtfertigen mit einem unwirschen „Schhhhhhh“.
Es dauerte nicht lange, da kamen wir auf einen Gang, der etwas gediegener aussah. Es schien sich um die Chefetage des Amtes zu handeln. Er öffnete eine Tür und wir befanden uns in  einem sehr großen Büro, das eher wie ein Wohnzimmer eingerichtet war. Schwere Ledersessel und ein massiver Schreibtisch bildeten das Interieur des Raumes.
„Hier hat früher der Amtsleiter gesessen.“, erklärte er mir.
Ich sagte lieber nichts.
„Stell dich hierhin.“, befahl er und dirigierte mich vor den massiven Schreibtisch. Dann ließ er mich los und setzte sich in den Ledernen Drehsessel auf der anderen Seite des Tisches. Er las erneut die Seiten, die ich ihm im Keller überreicht hatte.
„Inspiration fehlt Dir?“, wollte er wissen.
Ich schluckte. Auch wenn ich zuvor genau das gesagt hatte, wusste ich, dass es keine gute Idee war, genau das jetzt zu wiederholen.
Er öffnete eine Schublade des Schreibtisches und holte eine kurze, schlanke, aus braunem Leder geflochtene Peitsche hervor. Er hob sie hoch und zeigte sie mir.
„Vielleicht inspiriert dich das hier.“, sagte er. „Bück Dich über den Tisch und spreiz Deine Beine!“
Ein Schauer lief mir über den Rücken, als meine Brustwarzen die hölzerne Tischplatte berührten und ich meine Beine ein wenig auseinander stellte. Ich wusste, dass er mich heute nicht schonen würde. Ich wusste, dass er mich leiden sehen wollte. Ich hoffte nur, dass ihn der Anblick meines Arsches so anturnte, dass er die Peitsche nach einigen Hieben bei Seite legen und mich hart ficken würde.
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