Spanking auf dem Bett liegend.

Das Warten auf die Strafe

Da liege ich nun. Ich weiß, dass ich ihm jeden Anlass gegeben habe, mich zu züchtigen. Er hat mich hier her bestellt.

Ich weiß, dass er mir wehtun wird. Aber ich weiß nicht, was mir mehr Angst macht. Die Angst vor dem Schmerz, oder die Angst, jemand könnte mich von den gegenüber liegenden Gebäuden aus sehen. Sehen, wie ich mich meiner Strafe zu fügen habe. Kann man mein Gesicht erkennen? Vielleicht spiegeln die Fenster, so dass niemand hineinsehen kann. Zumindest jetzt noch nicht. Doch was, wenn er das große Licht anmacht? Der Raum hell erleuchtet wird?

Auf dem Gang höre ich Schritte. Ist er es? Und kann man draußen hören, was hier vor sich geht? Wird man meine Schreie vor der Tür hören? Oder den Knall der Peitsche?

Wir haben uns einige Tage nicht gesehen. Er hatte mich ermahnt, es mir nicht zu machen, aber eines Nachts war es über mich gekommen und meine Hände waren nach unten gewandert…

Als er mir dann eine Nachricht schrieb und mich fragte, ob ich brav gewesen sei, hatte ich nicht geantwortet. Er schrieb mir dann, ich solle in das Hotel kommen, ein Schlüssel lag an der Rezeption bereit. Ich sollte mein Kleid ausziehen und mich über die Bettkannte legen. Den Arsch nach oben – wie er sich ausdrückte. Seine Wortwahl signalisierte mir, dass er verstimmt war, über meinen Ungehorsam und meine mangelnde Selbstdisziplin.

Ich fragte mich, was mich erwartete. Eine Peitsche? Oder ein Riemen? Hoffentlich würde er nicht den Rohrstock nehmen. Die Hand würde es sicher nicht. Er hat mich lange nicht mehr über das Knie gelegt und mit der Hand versohlt. Und er hatte Anweisung gegeben, mich auf den Bauch zu legen. Es ging nicht um ein paar Klapse. Es ging um körperliche Züchtigung. Wenn ich Glück hatte, hatte er einen Geschäftstermin und wäre nicht in der Lage, etwas derartig Sperriges zu transportieren. In dem Fall würde ich wohl nur seinen Gürtel zu spüren bekommen. Das war erträglich, auch wenn es vermutlich auf dem ganzen Flur zu hören sein würde. Ich würde die Zähne zusammenbeißen müssen, um nicht aufzuschreien.

Er lässt mich warten.  Eine halbe Stunde. Vielleicht auch länger.

Dann höre ich ein kurzes Piepen, die Tür öffnet sich und ich höre schwere Schritte über das Parkett gehen.

Ich wende den Kopf kurz in Richtung Tür, dann sehe ich ihn. Er trägt lederne Reitstiefel und ein dunkelblaues Samtjackett mit goldenen Knöpfen.

„Entschuldige, dass Du warten musstest.“, sagte er. „Der Ausritt hat länger gedauert und ich musste noch die Stallburschen instruieren.“

Ich schlucke.

„Kommen wir jetzt zu Deiner privaten Reitstunde. Wenn ich mich recht erinnere, wollte ich Dir heute eine Lektion erteilen!“

Er kommt zu mir herüber und stellt seine Sporttasche aus braunem Leder neben mir auf dem Bett ab. Die schlanke Dressurgerte ragt unübersehbar aus ihr hervor. Da wusste ich, dass die Augen aus den Fenstern gegenüber und die Ohren draußen auf dem Gang meine geringste Sorge sein werden.

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