Die Strafburg

Die Strafburg – Prolog

Nachdem Ihr vor einigen Tagen darüber abgestimmt habt, welche Spanking-Geschichte ich als nächstes schreiben soll, kann ich nun den Sieger verkünden. Es ist die Strafburg.

Strafburg1Cover

Vermutlich werde ich noch ein wenig am Cover feilen, aber es wird in etwa in die Richtung gehen, die ihr hier seht. Als kleinen Teaser kann ich euch schon mal einen kleinen Blick in die Welt der Strafburg gewähren, den Prolog habe ich bereits fertig. Viel Spaß damit.


Die Strafburg – Prolog

Wir schreiben das Jahr 2118. Kriege und Seuchen haben die Menschheit stark dezimiert. Nach dem vierten Weltkrieg beschlossen die Mächtigen der Welt, die Kontinente voneinander zu trennen und durch hohe Mauern voneinander abzuschotten. Das Internet und private Telefonanschlüsse wurden abgeschaltet, digitale und elektronische Kommunikation per Gesetz verboten. Die Welt sollte sich langsamer drehen und nicht mehr stetig dem Abgrund entgegengehen. Um die gesellschaftliche Ordnung wieder herzustellen, wurde ein Kastensystem eingeführt und der Adel erhielt seine 200 Jahre zuvor verlorenen Privilegien zurück. Die Menschen wandten sich vom Freiheitsgedanken ab und schufen eine Gesellschaft, in der Ordnung, Gehorsam und Pflichterfüllung wieder an Bedeutung gewannen. Jedem kam von nun an eine Rolle zu, in die er hineingeboren wurde. Fleiß und Einsatz wurden belohnt, Aufbegehren und Ungehorsam hingegen bestraft. Natürlich kehrte die Welt nicht zur alten Barbarei der Todesstrafe zurück. Vielmehr setzte sich die Erkenntnis durch, dass Strafe spürbar und schmerzhaft sein müsse, damit sie den Übeltäter auf den rechten Pfad der Tugend zurückführten Die körperliche Züchtigung lebte nicht nur in den Gefängnissen wieder auf, auch in Haushalten, Schulen und Betrieben erfuhr sie eine Renaissance.

Die Gesellschaft teilt sich nunmehr in  adelige Herren, freie Bürger, Diener und Leibeigene. Unterschiede nach den Geschlechtern werden dabei nicht gemacht, Herrinnen und Dienerinnen sind genau so verbreitet wie Herren und Diener.  Man wird entweder als Herr oder Herrin, als Diener oder Dienerin geboren. Erfüllte man als Mitglied der Dienerkaste seine Aufgaben in besonderer Weise, so kann man zum Freien aufsteigen und zum Beispiel ein eigenes Geschäft führen. Bringt man sich hingegen in finanzielle Schwierigkeiten, so kann man sich als Leibeigener an eine Herrschaft  verkaufen, ist damit aber für eine bestimmte Zeit oder auf auch auf Dauer dessen Gnade unterworfen.  Straftäter und jene, die Ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, können zur Leibeigenschaft verurteilt werden und werden einer Herrschaft zugewiesen. Das Leben der Leibeigenen gestaltete sich oft härter als das der regulären Dienerschaft. Werden Diener in aller Regel nicht allzu oft mit der Peitsche bedacht, so ist man bei Leibeigenen umso strenger. Doch mehr noch. Leibeigene haben sich den Wünschen ihrer Herrschaft bedingungslos zu fügen, egal, was diese verlangen mag. Lediglich auf die Gesundheit von Leibeigenen hat die Herrschaft zu achten, so ist es verboten, Leibeigene hungern zu lassen oder ihnen einen unumkehrbaren Schaden zuzufügen. Kranke Leibeigene sind zu pflegen und auch Leibeigenen muss es möglich sein, eines Tages wieder der Dienerschaft anzugehören.

Die Welt dreht sich langsamer, seit sie so zur Ruhe gefunden hat. Nicht jedem steht jeder Weg offen. Aber jeder hat einen Platz in dieser Welt. Entweder als Herr, als Freier, als Diener oder als Leibeigener. Jeder hat zu Essen und ein Dach über dem Kopf, auch wenn einige Annehmlichkeiten wie Strom oder Benzin so knapp sind, dass sie nur dem Adel vorbehalten bleiben.

Eine Welt wie diese bringt ihre Geschichten hervor. Von Adel und Untertanen, Macht und Unterwerfung, Gehorsam und Strafe, Lust und Leid, Stolz, Intrigen und sexuellen Ausschweifungen.

 

 

 

 

 

 

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