Es gibt ja für alles ein erstes Mal, auch für Erlebnisse und Erfahrungen, die man im Bereich Spanking macht. Eine meiner frühesten Spanking-Erfahrungen habe ich Anfang de 2000er gemacht. Damals gab es noch keine Smartphones, man war nur an seinem PC oder Laptop online. Ich interessierte mich damals schon für die Themen Spanking und BDSM und war auf einschlägigen Seiten unterwegs um mich in die Thematik einzulesen und mich damit zu beschäftigen. Neben einschlägigen Internetforen gab es auch in normalen Chat-Communities Bereiche, die sich mit Spanking oder SM beschäftigten.
Ich lernte einen meiner ersten Spielpartner im Bizarre-Raum des Spinchats kennen. Wir stellten nach einer Weile fest, dass wir auf dieselbe Schule gegangen waren, er jedoch etwa 5 oder 6 Jahre vor mir das Gymnasium verlassen hatte, also entsprechend älter war. Inzwischen war er von dem Dorf, in dem wir beide aufgewachsen waren, in die nächste größere Stadt gezogen und stand im Berufsleben. Ich besuchte ihn öfter, wir gingen aus, etwas trinken und begannen das, was man eine Spielbeziehung nennen würde. Natürlich spielte auch Spanking eine Rolle, auch wenn ich in der Rückschau sagen muss, dass er recht sanft mit mir umging und mich nie besonders streng oder feste bestrafte. Ich weiß bis heute nicht, was mich damals geritten hat, aber irgendwie löste seine sanfte Art in mir eine provokante Ader aus. Ich wollte wissen, ob ich ihn reizen konnte, mir wirklich weh zu tun, auch wenn das ambivalente Gefühle in mir auslöste und ich eigentlich den Schmerz nicht besonders verlockend fand.
Ich fand schnell heraus, dass er sich vor allem über eines ärgerte: Unpünktlichkeit! Das war etwas, das ihn wirklich auf die Palme bringen konnte. Ich kam regelmäßig zu spät und merkte, dass ich ihn damit wirklich provozieren konnte. Er schien es jedoch zunächst nicht zum Anlass zu nehmen, mich härter zu schlagen, sondern hielt mir vor allem Vorträge über Verlässlichkeit und Pünktlichkeit.
Eines Tages sagte er mir zum Abschied, dass er bei er nächsten Unpünktlichkeit die Tür nicht mehr öffnen würde und ich wieder nach Hause fahren könne. Man muss dazu wissen, dass ich damals etwa 50 km von ihm entfernt wohnte und die Reise mit dem Bummelzug etwa 2 Stunden mit Umsteigen in Anspruch nahm. So wie ich ihn kennengelernt hatte war ich mir fast sicher, dass er meinte, was er sagte. Aber trotz dieser Gewissheit flüsterte mir das kleine Teufelchen auf meiner rechten Schulter etwas ins Ohr: Komm zu spät und sieh, wie er reagiert!
Üblicherweise kam ich immer so 10 – 20 Minuten zu spät. Bei unserem nächsten Treffen, etwa eine Woche war seit der Warnung vergangen, waren wir wieder verabredet. Ich nahm extra einen Zug später, so dass ich über 40 Minuten zu spät kam. Als ich klingelte, passierte zunächst nichts. Ich klingelte erneut, wieder nichts. Langsam schwante mir, dass ich es wohl übertrieben hatte. Sein Auto stand aber auf dem Parkplatz, auf dem es immer stand, er war also auf jeden Fall zu Hause. Ich klingelte also ein drittes Mal, diesmal öffnete sich ein Fenster im dritten Stock des Mehrfamilienhauses und er schaute herunter. Ich sah ihn keck grinsend von unten an und winkte ihm zu. Sein Gesichtsausdruck sah etwas schlecht gelaunt aus und als ich ihn bat, die Tür auf zu machen, fragte er mich, warum er das tun solle. Ich sagte, weil ich reinkommen wolle, worauf er mich dann fragte, warum ich 40 Minuten zu spät sei. Ich sagte ihm, es wäre nicht schneller gegangen, ich hätte daher einen Zug verpasst, wobei ich immer noch grinste. Er verschwand ohne ein weiteres Wort vom Fenster und drückte den Summer, so dass sich die Haustür öffnete.
Ich stieg die Treppen hinauf zu seiner Wohnung. Er wohnte in einer kleinen Wohnung, die über zwei Stockwerke ging. Küche und ein kleiner Wohnraum waren im dritten Stock, das Schlafzimmer im ausgebauten Dachboden. Als ich an seiner Wohnungstür angekommen war, erwartete er mich mit sehr ernstem Gesichtsausdruck.
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