Er fragte mich, warum ich zu spät sei. Sein Blick war dabei zwar höflich, aber durchdringend und ich spürte, dass er wirklich unzufrieden war. Ich hatte keine Antwort, er die ich ihm geben konnte. Dann sagte er mir, dass er heute keine Lust auf ein Treffen habe und ich wieder nach Hause fahren sollte. Ich sah ihn ungläubig an und fragte, ob das sein Ernst sei. Er nickte nur.
Ich war noch nie der Typ, der so etwas ohne Diskussion hingenommen hätte und da ich ja bereits in seiner Wohnung war und er keine Anstalten machte, mich herauszutragen, fing ich an, mit ihm zu diskutieren. Am Ende durfte ich bleiben, aber natürlich hatte das ganze seinen Preis.
Er forderte mich auf, mich nach oben in das Schlafzimmer unter dem Dach zu begeben und dort auf ihn zu warten. Nachdem ich bereits viel diskutiert hatte, tat ich, was er verlangte und setzte mich aufs Bett. Es dauerte eine ganze Weile, wahrscheinlich ließ er sich extra Zeit, bis er zu mir nach oben kam. In seiner Hand hielt er einen klassischen Rohrstock, den ich bisher nie bei ihm gesehen hatte, geschweige denn zu spüren bekommen hatte. Ich schluckte ein wenig, natürlich war mir klar, dass ein Rohrstock sich deutlich schmerzhafter anfühlen würde als ein breiter Ledergürtel oder eine Peitsche, die ich ab und zu schon „gekostet“ hatte.
Sein Gesichtsausdruck war immer noch finster. Er sagte mir, dass er das Gefühl habe, nicht ernst genommen zu werden. Außerdem warf er mir vor, dass ich extra zu spät gekommen sei um ihn herauszufordern. Ich bestritt das natürlich, auch wenn wir beide wussten, dass er recht mit seiner Vermutung hatte. Er sagte, dass er mir eine Lektion erteilen würde, die ich nicht so schnell vergessen würde. (Womit er Recht behalten würde, immerhin erinnere ich mich noch heute an meinen brennenden Hintern). Bisher hatte er mich nie wirklich bestraft, selbst wenn er mich geschlagen hatte, hatte es eher immer einen lustvollen Charakter. Er befahl mir, meine Jeans herunter zu ziehen und mich vor das Bett zu stellen. Ich trug damals in aller Regel String-Tangas, so dass die Jeans mein einziger Schutz gewesen wäre. Als ich die Hose heruntergelassen habe, fragte ich mich, ob es wirklich eine so gute Idee gewesen war, dass ich ihn hatte warten lassen. Er fasste mich unsanft im Nacken und positionierte mich vor dem Fußende des Bettes. Ich sollte mich nach vorne beugen und die Unterarme auf der Matratze ablegen. Da stand ich nun. Vorgebeugt und meinen schutzlosen Hintern vor ihm präsentiert, wartete ich auf das was nun folgen sollte. Ich wartete auf den ersten Schlag.
Er ließ sich Zeit. Zunächst belehrte er mich, dass ich zum wiederholten Male zu spät gekommen sei. Vor allem aber das Thema „Absicht“ nahm einen nicht unerheblichen Teil der Strafpredigt ein.
Aus dem Nichts traf mich der erste Hieb, der mich nach Luft schnappen ließ. Er hatte ohne Vorwarnung relativ hart zugeschlagen. Ein brennendes Gefühl durchzog erst meine beiden Pobacken und dann den ganzen Körper. Meine Hände krallten sich in das Bettlaken und die Matratze. Beim zweiten oder dritten Hieb ging ich leicht in die Knie, was er geduldig aber bestimmt mit einer Aufforderung quittierte, meine Position wieder einzunehmen. Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Hiebe ich am Ende kassiert habe. Ich glaube es waren 12 oder 15. Was ich aber noch weiß ist, dass ich abgesehen davon, dass ich danach den Abend auf einem Kühlpad gesessen habe und noch einige Tage was davon hatte, nie wieder zu spät gekommen bin.
Zumindest nicht mehr bei ihm.
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