Karfreitag: Ein BDSM-Erfahrungsbericht

Ein BDSM – Erfahrungsbericht, der sich zu 99% so abgespielt hat. Es war jedenfalls ein sehr spannendes Erlebnis. Viel Spass beim Lesen. 
Mein Herz schlug. Er war ein halbes Jahr im Ausland gewesen und wir hatten nur sporadisch Kontakt gehabt. Als ich ihn im September zum Flughafen gebracht und verabschiedet hatte, hatte ich ihm versprochen, fleißig zu sein und sowohl meinen Blog zu pflegen als auch meine Geschichten zu schreiben. Wer ab und an auf meinen Blog schaut, weiß, dass ich alles andere als fleißig war. Und meine Geschichten habe ich auch sträflich vernachlässigt. Anbei der Tatsachenbericht meines Osterwochenendes.

Das Wiedersehen – Karfreitag

Wir trafen uns wie üblich in der Lobby des Riverside Empire Hotels in Hamburg.

Als ich das Hotel durch die großen Glastüren betrat, entdeckte ich ihn sofort. Er saß neben den Aufzügen in einem Sessel und las etwas auf seinem iPad.
Er sah gut aus, trug einen Anzug aus dunkelblauem Stoff und ein weißes Hemd, mit silbernen Manschettenknöpfen. Den obersten Knopf hatte er geöffnet, Krawatten trug er nie. Ich ging zum ihm hinüber, aber er hob den Kopf nicht, als schien er mich nicht zu bemerken.
„Hallo“ sagte ich, als ich etwa einen Meter vor ihm stand.
Er schaute zu mir auf. „Susanne.“
Gott sei Dank, er lächelte. Vermutlich hatte er unsere Abmachung vergessen oder es war ihm nicht mehr so wichtig. Er legte das iPad in seine schwarze Ledertasche, stand auf und umarmte mich. Dann umfassten seine Hände meine Schultern und er sah mich liebevoll an. „Ich habe Dich vermisst.“ sagte er.
„Ich Dich auch. In den letzten Tagen habe ich oft an Dich gedacht. Gehen wir nach oben? Ich habe eine Überraschung für Dich.“, flüsterte ich in sein Ohr.
„So? Was für eine Überraschung?“, wollte er wissen.
Ich lächelte. Ich hatte mir extra für ihn neue Unterwäsche gekauft, schwarze, zarte Spitze. Ich war sicher, sie würde ihm gefallen, wenn er auf dem Bett lag und ich vor den großen, bodentiefen Panoramafenstern für ihn tanzte.
„Das zeige ich Dir lieber in privater Atmosphäre. Komm, lass uns hochgehen.“
Er lächelte und nahm seine Tasche. „Private Atmosphäre klingt sehr gut.“, sagte er und nahm meine Hand. Dann führte er mich in Richtung Ausgang.
„Wohin gehen wir? Die Aufzüge sind doch dahinten.“, fragte ich.
„Susanne, wir müssen uns unterhalten.“, sagte er. Seine Stimme war ruhig, aber streng. „Wir werden heute nicht hier übernachten. Ich habe etwas angemesseneres organisiert.“
„Angemesseneres? Was meinst Du damit?“
„Ich meine damit, dass ein Luxushotel wohl kaum der angemessene Ort für eine junge Dame ist, die ihre Versprechen nicht hält und den nötigen Fleiß vermissen lässt, den man von ihr erwarten kann.“
Mein Herz begann, wild zu schlagen. Er hatte unsere Vereinbarung nicht vergessen.
Vor der Tür stand ein dunkelgrauer Mercedes, ein sportlicher Dreitürer. Der Kofferjunge reichte ihm die Schlüssel und nahm ihm dann die Tasche ab, um sie danach im Kofferraum zu verstauen.
„Wohin fahren wir?“, fragte ich.
„Steig ein.“, sagte er nur.
Ich gehorchte. Hoffentlich würde er nicht allzu streng mit mir sein.
***
Wir fuhren etwa anderthalb Stunden über die A1. Auf dem Weg dorthin redeten wir nicht viel. Natürlich hätte ich mich gerne mit ihm unterhalten, aber ich war unsicher, was ich hätte sagen sollen. Ich soll nicht sagen, wo genau er mich hingebracht hat, aber er hielt schließlich vor einem alten Backsteingebäude an. Es schien sich dabei um ein ehemaliges Rathaus oder ein Gerichtsgebäude zu handeln. Jetzt war es anscheinend verlassen. Wir stiegen aus und gingen die Stufen zur Eingangstür hinauf.
„Was ist das für ein Gebäude?“, wollte ich wissen.
„Ein ehemaliges Amt.“, sagte er nur. „Ich habe die Schlüssel besorgt, hier sind wir ungestörter als im Hotel.“
Ich sah mich noch einmal um und wusste was er meinte. Die Straße war menschenleer. Selbst an normalen Tagen war hier vermutlich nicht viel Betrieb. Aber jetzt am Feiertag war keine Menschenseele auf der Straße.
Als er den Schlüssel ins Schloss steckte, knarzte die Tür ein wenig, dann ging sie auf.
Wir gingen hinein und befanden uns in einer alten Halle. Der Putz blätterte ein wenig von den Wänden, ansonsten war sie aber sauber und gepflegt.
„Hier ist schon lange kein Betrieb mehr. Aber sie wischen einmal die Woche feucht durch.“, stellte er fest.
„Aha.“
„Und du hast Glück. Sie haben die Heizung nicht abgestellt, damit das Gebäude nicht auskühlt.“
Er hatte recht. Kalt war es hier erstaunlicherweise wirklich nicht.
„Komm jetzt.“, sagte er und führte mich zu einem Treppenhaus.
„Nach unten.“
Ich folgte ihm nach unten und wir gelangten zu einem Flur, in dem mehrere, schwere Holztüren waren.
„Ganz früher war hier mal eine Polizeistation untergebracht. Hier unten waren die Zellen.“
Wir gingen ein wenig den Gang entlang, vor einer der Zellen stand ein Hocker.
„Zieh dich aus.“, sagte er unvermittelt. Seine Stimme klang ruhig, aber auch hart.
Ich zog meine High Heels aus und zögerte kurz.
„Alles?“, fragte ich zaghaft.
Er lächelte und kam langsam auf mich zu. Dann packte er mich, zog mich zu sich und schlug mir so fest auf die linke Arschbacke, dass ich obwohl ich eine Jeans trug kurz aufquiekte.
„Wenn Du nicht willst, dass ich dir hier und jetzt schon deinen kleinen Arsch versohle, tust du lieber, was ich dir sage!“, flüsterte er.
Ich zog meine Sachen aus. Als ich mich von meinem Oberteil und meiner Jeans getrennt hatte, kam meine schwarze Spitzenunterwäsche zum Vorschein.
„Hübsch, hast du die für mich angezogen?“, wollte er wissen.
„Ja.“, sagte ich nur.
„Sie gefällt mir. Und jetzt runter damit.“, lachte er, zog der Tür auf und öffnete sie.
Ich gehorchte, er packte mich am Arm und führte mich in die Zelle. Auch wenn es nicht sonderlich kalt war, der nackte Steinboden auf meinen Füßen war deutlich spürbar.
Die Zelle war spärlich eingerichtet. Ein Bett, oder besser eine Pritsche, mit einer Wolldecke, ein kleines Klo und ein Waschbecken hinter einer Schamwand und ein Schreibtisch waren die einzigen Einrichtungsgegenstände.
Auf dem Schreibtisch stand eine alte Schreibmaschine, daneben ein Stapel Papier.
Er führte mich in die Mitte der Zelle und befahl mir dann, mich vor ihn zu knien. In mir stieg eine unheimliche Geilheit hoch. Am liebsten hätte ich seine Hose geöffnete und seinen Schwanz gelutscht, aber ich kannte ihn gut genug um zu wissen, dass ich weit davon entfernt war, ihm diesen Dienst erweisen zu dürfen.
Er stellte sich vor mich und umfasste mein Kinn, dann schaute er mir direkt in die Augen.
„Warst du ein fleißiges, braves Mädchen, während ich weg war?“, wollte er wissen.
Ich schwieg. Er wusste, dass ich nichts zu Stande gebracht hatte, aber ich wollte auch nicht alle meine Verfehlungen zugeben. Mein Schweigen schien ihm nicht zu gefallen, eine schallende Backpfeife war die Quittung, die mir meine schuldig gebliebene Antwort einbrachte.
„Ich frage dich noch einmal.“, sagte er ruhig. „Warst du ein fleißiges, braves Mädchen?“
„Ich war brav.“, antwortete ich.
Eine zweite Backpfeife traf mich, diesmal auf die andere Seite.
„Bitte beantworte meine Fragen vollständig.“, sagte er mit fast übertriebener Höflichkeit, während er wieder mein Kinn umfasste.
„Ich war nicht fleißig.“, gab ich kleinlaut zu. Meine Wangen schmerzten.
„Darf ich fragen warum nicht? Du hattest es mir doch versprochen.“
„Ich weiß nicht.“, sagte ich.
„Du weißt es nicht?“
„Ich hatte keine Inspiration, glaube ich.“
Dann öffnete ich den Mund und knabberte vorsichtig an seinem Daumen. Ich wusste, dass er in dem Moment nichts lieber getan hätte, als seinen harten Prügel in meinen Mund zu stecken und sich verwöhnen zu lassen. Doch ich kannte seine Selbstbeherrschung.
„So, es mangelt Dir also an Inspiration?“
Er schaute mich lange an, ich hatte das Gefühl, dass Minuten vergingen. Dann beugte er sich leicht zu mir hinunter, umfasste mit seinen Fingern meine beiden Nippel und drückte fest zu, so dass mir fast der Atem stockte. Dann zog er mich langsam daran auf die Füße. „Komm hoch.“, sagte er und dirigierte mich an die kahle Wand neben der Pritsche, so dass meine Schultern den rauen Putz berührten. Dann fasste er mir unvermittelt zwischen die Beine. Meine Geilheit wuchs weiter an und ich muss so etwas wie „Fick mich“ gemurmelt haben, als er seinen Finger in mich hineinsteckte.
Doch er lies von mir ab, ging aus der Zelle und holte den kleinen Hocker, auf dem ich meine Sachen abgelegt hatte, in die Zelle. Er stellte ihn vor den Tisch.
„Setz Dich.“, befahl er.
Aus seiner Hosentasche zog er eine kleine Eieruhr. Er drehte sie auf und stellte sie neben die Schreibmaschine.
„In einer Stunde hast du mir eine vierseitige Geschichte geschrieben. Und gib dir Mühe.“
„Lässt du mich hier alleine?“, wollte ich wissen.
„Ich werde in der Nähe sein. In einer Stunde sehe ich nach, was du geschafft hast. Enttäusch mich nicht.“
Dann verlies er den Raum, knallte die schwere Holztür zu und ich konnte hören, wie er den Riegel vorschob.
Mein Herz wummerte.
Die Eieruhr tickte. Noch 57 Minuten.
***
Ich starrte auf das weiße Blatt Papier. Ich hatte keine Ahnung, was ich schreiben sollte. Ich saß da, nackt auf einem Hocker, eingesperrt in einer Zelle, eine tickende Eieruhr neben mir, und hatte noch 49 Minuten für vier Seiten. Es half nichts. Ich musste etwas zu Papier bringen.
Meine Finger drückten die Tasten, es war ungewohnt. Aber es ging. Ich schrieb langsam, so dass mir ja kein Fehler unterlief. Ich wusste, dass er die Schreibmaschine dort hingestellt hatte, weil es am Laptop viel zu einfach gewesen wäre, etwaige Fehler wieder zu korrigieren.
Nach 48 Minuten hatte ich vier Seiten gefüllt. Es dauerte nicht lange und der Wecker klingelte. Der Riegel der Tür wurde mit einem Ruck bei Seite geschoben und die Tür öffnete sich.
„Nun?“, wollte er wissen.
„Ich habe vier Seiten geschrieben. Aber es ist erst der Anfang der Geschichte.“, sagte ich kleinlaut und reichte ihm die Blätter.
Er nahm sie und las. Dann sah er mich fragend an. „Das ist keine Geschichte. Das ist eine Beschreibung der letzten Stunden.“, stellte er fest.
Ich hatte aufgeschrieben, wie er mich im Hotel in Empfang genommen und hier her gebracht hatte, etwas besseres war mir in dem Moment nicht eingefallen.
„Ich sagte ja, es ist gerade schwer mit der Inspiration.“, gab ich kleinlaut zu.
„Streck Deine Hände nach vorne aus.“, befahl er, ohne eine Mine zu verziehen. Ich tat, was er mir sagte und er holte ein paar stählerne Handschellen hinter dem Rücken hervor, die sich nun um meine Handgelenke schlossen. Nachdem er die Sicherung gedrückt hatte, so dass sie sich nicht mehr verstellen konnten, griff er in die Kette, die beide Hälften miteinander verband und zog mich hinter sich her aus der Zelle. Der Gang war kahl, gekachelt und ich musste aufpassen, dass ich nicht auf einen spitzen Stein oder ein Stück Schutt trete.
Ich stolperte hinter ihm her, den Gang entlang in Richtung Treppenaufgang.
„Ich werde dich oben disziplinieren.“, sagte er und stieg mit mir im Schlepptau die Treppen hinauf.
„Aber ich kann doch…“, versuchte ich noch zu sagen, aber er beendete meinen Versuch mich zu rechtfertigen mit einem unwirschen „Schhhhhhh“.
Es dauerte nicht lange, da kamen wir auf einen Gang, der etwas gediegener aussah. Es schien sich um die Chefetage des Amtes zu handeln. Er öffnete eine Tür und wir befanden uns in  einem sehr großen Büro, das eher wie ein Wohnzimmer eingerichtet war. Schwere Ledersessel und ein massiver Schreibtisch bildeten das Interieur des Raumes.
„Hier hat früher der Amtsleiter gesessen.“, erklärte er mir.
Ich sagte lieber nichts.
„Stell dich hierhin.“, befahl er und dirigierte mich vor den massiven Schreibtisch. Dann ließ er mich los und setzte sich in den Ledernen Drehsessel auf der anderen Seite des Tisches. Er las erneut die Seiten, die ich ihm im Keller überreicht hatte.
„Inspiration fehlt Dir?“, wollte er wissen.
Ich schluckte. Auch wenn ich zuvor genau das gesagt hatte, wusste ich, dass es keine gute Idee war, genau das jetzt zu wiederholen.
Er öffnete eine Schublade des Schreibtisches und holte eine kurze, schlanke, aus braunem Leder geflochtene Peitsche hervor. Er hob sie hoch und zeigte sie mir.
„Vielleicht inspiriert dich das hier.“, sagte er. „Bück Dich über den Tisch und spreiz Deine Beine!“
Ein Schauer lief mir über den Rücken, als meine Brustwarzen die hölzerne Tischplatte berührten und ich meine Beine ein wenig auseinander stellte. Ich wusste, dass er mich heute nicht schonen würde. Ich wusste, dass er mich leiden sehen wollte. Ich hoffte nur, dass ihn der Anblick meines Arsches so anturnte, dass er die Peitsche nach einigen Hieben bei Seite legen und mich hart ficken würde.
Den Rest überlasse ich der Fantasie des Lesers. Aber sein Schwanz hat seinen Weg in mich hinein gefunden, soviel sei verraten.