Die Aula war kleiner, als Anna sie sich vorgestellt hatte. Es war eher ein großer Unterrichtsraum, mit etwa 100 Sitzplätzen, die von vorne nach hinten wie eine Treppe anstiegen. Davor war eine kleine Bühne, an der Wand dahinter eine große Tafel. Die meisten Schülerinnen hatten bereits Platz genommen und tuschelten aufgeregt. Anna hörte, wie sie über Sabrinas Missgeschick flüsterten und sich ausmalten, was wohl mit ihr passieren würde. „Komm, wir setzen uns hier her.“, sagte Leonie und die beiden setzten sich in die zweite Reihe. Es dauerte nicht lange, da ertönte ein Gong und es wurde schlagartig still. „Jetzt müssen wir ruhig sein!“, flüsterte Leonie. Anna nickte. Durch die Tür kamen nun vier Männer und zwei Frauen. Einer der Männer trug einen Anzug mit einer roten Krawatte, die anderen waren etwas legerer gekleidet. Zum Schluss folgten Sabrina und der Lehrer, der sie auf dem Hof mit den Zigaretten erwischt hatte. Der Mann im Anzug trat an ein Rednerpult, das in der Mitte der Bühne stand. Die anderen Lehrer nahmen in der ersten Stuhlreihe Platz, Sabrina blieb mit gesenktem Kopf neben der Tür stehen. „Guten Morgen, meine Damen.“, sagte der Mann im Anzug. „Guten Morgen, Herr Direktor!“, schallte es im Chor. Der Direktor schaute mit strengem Blick in die Reihen der Schülerinnen. Dann erblickte er Anna. „Ah, wie ich sehe, haben wir unseren Neuzugang bereits aufgenommen.“, bemerkte er. „Du wirst hier hoffentlich viel lernen und zu einem brauchbaren Mitglied deiner Klasse heranreifen.“ Leonie stieß Anna in die Seite. „Bedank dich.“, flüsterte sie. Anna zögerte. „Äh… Danke, Herr Direktor.“, sagte sie schließlich. Der Direktor nickte zufrieden. „Der nächste Punkt auf der Tagesordnung ist der kommende Stundenplan. In den nächsten Wochen werdet ihr in verschiedenen Formen der Dienstbarkeit gegenüber eurer Herrschaft unterrichtet. Der Unterricht beinhaltet auch Prüfungen, also passt gut auf, was man euch erklärt.“ Wieder fiel sein Blick auf Anna. „Das betrifft besonders die unter euch, die erst später zu uns gekommen sind!“, ergänzte er dann. „Insbesondere bei den Prüfungen zum Beglücken der Herrschaft werden die Lehrer besonders genau hinschauen.“ Der Direktor machte eine kurze Pause. Dann sah er zu Sabrina und dem Lehrer herüber, der sie auf dem Hof erwischt hatte. „Herr Ludwig, Sie haben wieder einmal eine gute Spürnase gehabt.“, lobte er den Kollegen, der vielleicht Mitte Dreißig sein mochte. Dieser erhob sich und machte eine kurze Verbeugung. „Danke Herr Direktor. Sehr freundlich, dass Sie das so sagen.“ „Herr Ludwig hat heute Morgen durch sein aufmerksames Verhalten verhindert, dass eine von euch sich mit gestohlenen Zigaretten davon macht.“ Er machte eine kurze Pause. Dann streckte er den Arm aus und deutete auf Sabrina. „Dort steht die Übeltäterin.“ Er wartete einen Moment, um seinen Worten Wirkung zu verleihen. In den Reihen der Mädchen herrschte absolute Stille. „Komm nach vorne.“, befahl der Direktor. Mit gesenktem Haupt ging Sabrina nach vorne und blieb neben dem Rednerpult stehen. „Hast Du etwas zu deiner Verteidigung zu sagen?“, wollte der Direktor wissen. Sabrina schwieg. „Ich habe dich etwas gefragt!“, sagte der Direktor mit strengem Unterton. „Nein, Herr Direktor.“ „Du hast nicht nur verbotenerweise Zigaretten dabeigehabt, schlimmer noch, du hast sie aus meinem privaten Vorrat gestohlen.“, wetterte er. „Und als man dich erwischt hat, hast du die Frechheit besessen, zu behaupten, du hättest nichts damit zu tun.“ Sabrina schwieg und starrte ins Leere. Dann traf Sabrinas Blick Anna wie ein Dolch zwischen die Augen. Anna spürte, dass Sabrina ihr die Schuld an ihrer misslichen Lage gab, auch wenn sie nichts dafürkonnte. „Also dann. Die Strafe für dieses Vergehen sollte wohl klar sein.“, erklärte der Direktor. „Zwei Dutzend.“ Die Mädchen tuschelten. Einige hatten Mitleid mit Sabrina, andere flüsterten, dass sie es nicht besser verdient hatte. Sie schien nicht die Beliebteste zu sein. „Herr Ludwig, wären Sie wohl so gut, die Strafe zu vollziehen.“ „Natürlich Herr Direktor.“, antwortete der Lehrer dienstbeflissen und erhob sich von seinem Platz. Er zog das Jackett aus und reichte es mit einem freundlichen Lächeln der jüngeren seiner beiden Kolleginnen. Sie erwiderte sein Lächeln und legte es achtsam auf ihren Schoß. Dann krempelte er die Ärmel seines Hemdes nach oben und ging hinüber zu Sabrina und dem Direktor. Dieser ging hinüber zur Wand neben der Tafel und nahm einen langen, dünnen Rohrstock zur Hand, der mit einer Kordel an einem Haken befestigt war. Prüfend ließ er ihn durch die Luft pfeifen. Die Mädchen im Saal zuckten zusammen, als der Stock die Luft durchschnitt. „Frisch gewässert?“, erkundigte sich der Direktor bei seinem Lehrkörper. Die Damen und Herren in der ersten Reihe nickten bestätigend. „Sehr schön. Ich werde dem Hausmeister eine Flasche Cognac zukommen lassen, er macht wirklich einen hervorragenden Job bei uns. Alles immer in allerbester Ordnung.“, freute sich der Direktor. Dann reichte er das Zuchtmittel an Herrn Ludwig weiter und nahm an seiner Stelle in der ersten Reihe Platz. „Also dann.“, befahl Herr Ludwig. „Stell dich mit dem Gesicht zur zu deinen Kameradinnen hier neben das Pult.“ Sabrina gehorchte widerwillig. Anna sah, dass sie hoffte, dass es schnell vorüber gehen würde. „Zieh dein Höschen herunter bis in die Kniekehlen und beug dich nach vorne. Die Hände umfassen deine Fußgelenke.“, ordnete er an. Sabrina schien die Prozedur bereits zu kennen. Langsam griff sie unter den Rock ihrer Schuluniform und ließ das weiße Höschen herunter, bis es an der vorgeschriebenen Stelle ankam. Dann beugte sie sich weit nach vorne und umfasste ihre Fußgelenke. „Die ist ja ganz schön gelenkig.“, flüsterte Anna Leonie zu. „Schhhhhh.“, zischte diese. „Das lernt man hier ganz schnell. Und jetzt sei ruhig, sonst können wir uns gleich noch dazu stellen.“ Herr Ludwig trat nun hinter Sabrina und klemmte den Stock unter den Arm. Dann ob er ihren Rock und legte ihn über ihren nach unten gebeugten Rücken. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, nahm er den Rohrstock in beide Hände und bog ihn prüfend durch, bevor auch er einen Schlag durch die Luft durchführte. Dann wandte er sich dem Direktor zu und sah ihn fragend an. Dieser nickte ihm zu. Herr Ludwig stellte sich in Position. Sabrina hob den Kopf leicht an und sah kurz auf zu ihren Mitschülerinnen. „Du kennst das ja. Laut mitzählen.“, ermahnte er Sabrina. Er legte die Spitze des Rohrstocks über ihre beiden entblößten Pobacken um die Stelle zu markieren, die der erste Schlag treffen sollte. Dann holte er aus und der Rohrstock flog mit einem lauten Pfiff durch die Luft. Es knallte, als er auf Sabrinas Hintern traf und die Schülerin hatte Mühe, nicht durch die Wucht des Hiebes vorne über zu fallen. Gerade noch gelang es ihr, das Gleichgewicht zu halten, während sich ihr Gesicht vor Schmerz verzog. „Eins, danke Herr Ludwig.“, sagte sie nach einigen Sekunden. Der Stock wurde erneut gehoben und es folgte ein weiterer Pfiff durch die Luft, wiederum gefolgt von einem lauten Knall. „Ahhhh. Zwo. Danke Herr Ludwig.“, quittierte Sabrina den zweiten Hieb. Anna konnte sehen, wie Sabrinas Brüste unter der weißen Bluse hervorquollen und sie tief ein- und ausatmete. Der nächste Hieb schien Sabrina ein wenig tiefer zu treffen, kurz unterhalb der Pofalte am Ansatz ihrer Oberschenkel. „Auahaaaaaa!“, jaulte sie auf. „Drei, danke Herr Ludwig.“, brachte sie mühsam hervor. Anna sah, wie sich die Lehrer in der ersten Reihe zufrieden zunickten. Herr Ludwig hatte wohl absichtlich ein wenig zu tief geschlagen, um Sabrina einen extra schmerzhaften Denkzettel zu verpassen. Aber ihr Mitleid hielt sich in Grenzen. Sie hatte versucht, Anna in die Sache mit hineinzuziehen, und so geschah es nur recht, dass sie vor aller Augen bestraft wurde. Anna spürte ihren eigenen Hintern, während sie auf ihrem Platz saß und hatte noch weniger Mitleid. Immerhin hatte sich Sabrina für eine Packung Zigaretten in diese Lage gebracht, so etwas hätte Anna nie riskiert. Herr Ludwig setzte die Züchtigung in ruhiger Weise fort und verabreichte Sabrina einen schmerzhaften Hieb nach dem anderen. Nachdem er beim zehnten Hieb angekommen war, hielt er kurz inne. Sabrinas Arsch musste bereits in allen Farben leuchten, so fest hatte Ludwig mit dem Stock zugeschlagen. Er sah den Direktor fragend an. Dieser nickte und Ludwig grinste. „Aufrichten.“, befahl er knapp. Sabrina sah aus der gebückten Haltung zu ihm auf. „Nein, bitte nicht.“, rief sie und verharrte in ihrer Position. „Aufrichten habe ich gesagt. Wird‘s bald?“ Sabrina gehorchte und richtete sich auf. Der Rock fiel nach unten und bedeckte ihre nackten Oberschenkel und ihre Scham. „Den Rock heben.“, ordnete Ludwig an und stellte sich nun vor Sabrina, gegenüber von der Seite, wo er zuvor gestanden hatte. Sabrina sah ihn angsterfüllt an. „Heb den Rock. Ich sage es nicht noch mal.“, sagte er scharf und bog den Stock durch. Sabrina hob den Rock und präsentierte den Lehrern und den anderen Schülerinnen ihre nackten Oberschenkel. „Höher!“, ordnete Ludwig an. Sabrina gehorchte und alle konnten die Stelle zwischen ihren Beinen sehen. Herr Ludwig stellte sich nun wieder in Position und hob den Stock. Dann schlug er kräftig auf Sabrinas linken Oberschenkel. Das Mädchen schrie kurz auf und schnappte nach Luft. Ludwig sah sie fragend an. „Elf. Danke Herr Ludwig.“, sagte Sabrina, nachdem sie sich kurz erholt hatte. „Und der Letzte wie immer…“, sagte Ludwig, holte aus und ließ den Stock nun mit voller Härte auf den anderen Oberschenkel treffen. „Fürs Merken!“, sagte er. Sabrina jaulte laut auf. „Zwölf. Danke Herr Ludwig.“ Dann sank sie auf der Bühne zusammen und rieb sich mit beiden Händen ihre Oberschenkel. „Sehr gute Arbeit.“, lobte der Direktor und erhob sich von seinem Platz, während Ludwig den Stock an seinen Platz an der Wand zurück hängte. „Also dann. Ich denke, wir können dann mit dem Unterricht beginnen. Geht in Eure Klassen und trödelt nicht. Ich möchte nicht jeden Morgen so viel Zeit mit Zurechtweisungen verplempern.“ Sabrina raffte sich auf und zog ihren Schlüpfer nach oben. Während sie sich ihre geschundenen Stellen rieb, fauchte sie Anna zu. „Wir sprechen uns noch, du Frischling. Verlass dich drauf.“ Anna sah Leonie an, die nur mit den Schultern zuckte. „Sie wird sich schon wieder beruhigen. Manchmal ist sie etwas aufbrausend.“, meinte sie lapidar. „Sie klingt aber ziemlich wütend auf mich.“, sagte Anna. „Na ja, sie gibt dir ja auch die Schuld. Aber das wird schon. Komm jetzt, wir dürfen nicht zu spät zum Unterricht kommen.“ 7. Unterricht: Liebesdienst an der Herrschaft Die folgenden Wochen verbrachte Anna vormittags bei verschiedenen Unterrichtsstunden, nachmittags versah sie ihren Dienst in der Internatsbibliothek, wo sie mit Leonie zusammen Bücher sortierte. Sie war Sabrina weitestgehend aus dem Weg gegangen und es schien so, als hätte diese inzwischen ihren Zorn vergessen, und sei nicht weiter an Anna interessiert gewesen. An diesem Morgen hatten Anna und einige andere Mädchen Unterricht bei Frau Breuer. Frau Breuer war eine stets hochgeschlossene, drahtige Lehrerin um die Vierzig, die für ein strenges Regiment bekannt war. „Guten Morgen.“, sagte sie knapp, als sie den Klassenraum betrat. „Guten Morgen, Frau Breuer.“, wiederholten die Mädchen, während die Lehrerin kurz alle Anwesenden in das Kursbuch schrieb. „Das Thema heute: Der aktive Liebesdienst an eurer Herrschaft.“, verkündete sie. „Wer kann mir sagen, was das ist?“ Ihr raubvogelartiger Blick erfasste die gesamte Gruppe. Dann blieb ihr Blick bei Anna hängen. „Nun Anna?“ Anna stockte. „Das ist…. ähh…also das ist alles, was wir aktiv tun, um den Herren glücklich zu machen.“ „Ohne Ähhh und also wäre es mir lieber. Aber ja. Im Prinzip richtig. Im Gegensatz zur passiven Befriedigung, wo der Herr Euch nimmt, müsst ihr bei der aktiven Befriedigung selbst aktiv werden.“ Anna schauderte es. Sie war nun schon einige Zeit hier, aber sie hatte sich noch immer nicht damit abgefunden, dass die jungen Frauen aus der Arbeiterklasse höhergestellten jederzeit zu Willen zu sein hatten. Frau Breuer holte eine Kiste mit Holzdildos hervor. Sie nahm einen großen, schwarz lackierten Holzpenis heraus und hielt ihn in die Höhe. „Was sind die zwei Hauptarten, mit denen wir das beste Stück der männlichen Herrschaft verwöhnen?“, wollte sie wissen. Die Mädchen kannten die Antwort. „Mit zarten Händen und zarten Lippen.“, antworteten sie im Chor. „Sehr gut.“, lobte die Lehrerin. Dann nahm sie einen weiteren Holzpenis und rief zwei Schülerinnen nach vorne. „Demonstriert uns doch bitte, wie es richtig gemacht wird.“, forderte sie auf. „Fangt mit den Händen an.“ Dann reichte sie jeder einen Holzpenis. Die Mädchen nahmen ihn vorsichtig in die Hand und begannen die Dildos zu reiben. Zufrieden beobachtete Frau Breuer das Tun ihrer Schülerinnen. „Sehr gut.“, lobte sie. „Und jetzt mit den Lippen.“ Auch diese Aufgabe meisterten die beiden Schülerinnen zur Zufriedenheit. „Sehr schön. Dann können wir ja jetzt zum lebenden Objekt kommen.“ In diesem Moment öffnete sich die Tür und zwei junge Männer betraten die Klasse. Sie trugen die Uniform einer Kadettenanstalt, aus der sich die Offiziere der Armee und verschiedener Ministerien rekrutierten. „Dankenswerterweise haben wir hier zwei verdiente Mitglieder der Gesellschaft, die sich für eure Ausbildung zur Verfügung stellen.“, erklärte die Lehrerin. „Also macht mir keine Schande.“ Dann sah sie in die Runde der Schülerinnen. Als ihr Blick auf Anna fiel lächelte sie. „Anna. Du fängst an. Ich möchte von Dir einen makellosen Handjob sehen.“ Anna seufzte innerlich, ohne sich etwas anmerken zu lassen. Sie hatte gelernt, dass es wenig Sinn machte, Widerspruch zu leisten. Langsam ging sie nach vorne und kniete sich vor den ersten der beiden Jünglinge. Als dieser seine Hose öffnen wollte, hielt die Lehrerin ihn zurück. „Das gehört zu ihren Aufgaben.“, erklärte sie. „Am besten legst du deine Hände hinter den Rücken und lässt sie ihre Arbeit machen.“ Wortlos gehorchte der junge Kadett den Anweisungen der Lehrerin. Anna öffnete seine Hose und zog sie ein Stück herunter. Dann begann sie seinen Penis rhythmisch zu reiben. Die Mädchen konnten beobachten, wie er sich schnell mit Blut füllte und langsam aber sicher nach oben stieg. Nach kurzer Zeit stand er hart und senkrecht nach oben. „Sehr gut, Anna. Note 1 bis hierher.“, bemerkte die Lehrerin. Anna erhöhte das Tempo und den Druck, mit dem sie den harten Penis des Kadetten bearbeitete. Sie spürte, wie sein Atem schneller und flacher wurde. Ohne Vorwarnung spritzte sein Sperma einen Meter durch den Klassenraum, direkt vor die Füße der Lehrerin. „Huch, da haben wir aber einen ganz ungestümen Kandidaten.“, stellte Frau Breuer fest. „Aufwischen.“, befahl sie knapp in Richtung einer der Schülerinnen, die sich beeilte, mit einem Küchentuch den Boden zu reinigen. „Sehr gut Anna. Du darfst ihn wieder verpacken und dich auf deinen Platz setzen. Und du junger Mann, darfst gehen.“ Der Jüngling nickte verschämt und entfernte sich aus der Klasse, nachdem Anna seinen Schwanz zurück in die Hose gestopft und sie geschlossen hatte. „Lisa. Du bist die Nächste. Verwöhne unseren Recken mit Deiner Zunge.“ Frau Breuer zog die Schublade ihres Pultes auf und holte ein langes Holzlineal hervor und hielt es bedrohlich in die Höhe. „Und Lisa. Ich will Leistung sehen. Du hast beim letzten Mal sehr enttäuscht.“ Lisa war eine der jüngsten in der Klasse. Sie hatte etwa Annas Alter, hatte aber gleichzeitig etwas Mädchenhaftes. Ihre großen grünen Kulleraugen waren weit aufgerissen und die Haare hatte man ihr zu einem niedlichen Bob geschnitten. Lisa kniete sich vor den zweiten Kadetten und knöpfte seine Hose auf. Als sie diese vorsichtig nach unten zog, kam ein kleiner, leicht deformierter Penis zum Vorschein, der schlaff nach unten hing. Lisa sah die Lehrerin fragend an. „Na was hast du denn gedacht?“, fragte sie mürrisch. „Dass wir hier nur Vorzeigeschwänze durchgehen? Später wirst du auch alle möglichen Typen von Penissen verwöhnen müssen.“ Lisa umfasste den kleinen Penis und begann vorsichtig, daran zu lutschen. Im Gegensatz zu dem ersten Kadetten zeigte dieser überhaupt keine Reaktion auf die Behandlung. Die Lehrerin machte ein grimmiges Gesicht. Sie nahm eine kleine Stoppuhr von ihrem Pult und drückte einen Knopf. „Los, trödel nicht.“, ermahnte sie Lisa. Diese versuchte nun inbrünstig, den Penis mit ihren Lippen zu stimulieren. Es gelang ihr nicht. „Es geht nicht!“, platzte es schließlich aus ihr heraus. „Ich glaube, er ist impotent.“ Die Lehrerin machte große Augen. „Wie kannst du es wagen, junge Dame.“, entrüstete sie sich. Und noch bevor sich Lisa versehen konnte, zog die Lehrerin sie am Ohr von dem kleinen Penis weg in die Mitte der Klasse. Dann klemmte sie Lisas Kopf zwischen ihre Beine, so dass der Po in die Höhe gereckt war und beugte sich ihrerseits leicht nach vorne. Ein kurzer Griff und Lisas Rock flog nach oben. Dann begann die Lehrerin Lisa nach Strich und Faden mit dem Holzlineal zu versohlen. „Auaaaaaa.“, schrie Lisa. „Ja, schrei nur. Das wird dir hoffentlich eine Lehre sein, so mit unseren Gästen umzugehen. Haben wir euch denn hier gar nichts beigebracht?“ „Aber was kann ich denn dafür?“, jaulte Lisa. „Was du dafürkannst?“ Die Lehrerin schlug nun noch fester mit dem Lineal zu, so dass das Klatschen über den gesamten Korridor zu hören sein musste. „Ich werde dir beibringen, was du dafürkannst. Da kommt jemand freiwillig zu uns, um eure Ausbildung zu fördern, und so dankt ihr es ihm?“ Die Lehrerin war außer sich. Anna und die anderen saßen betreten auf ihren Plätzen, während sich Lisas Hintern langsam rot färbte und das Leuchten durch den weißen Slip deutlich sichtbar war. „Ich schwöre dir, wenn du noch einmal so etwas abziehst, dann werde ich dich jeden Morgen beim Appell mit dem Stock windelweich prügeln.“, zeterte Frau Breuer und führte einige weitere Hiebe aus. Dann stieß sie Lisa unsanft zu Boden. „Du wirst so lange hierbleiben, bis du unserem Gast den Dienst erwiesen hast, der ihm zusteht. Und wenn es die ganze Nacht dauert.“ Die Lehrerin wandte sich an die Klasse. „Und ihr seht schnell zu, dass ihr euch vom Acker macht. Habt ihr gehört?“ Das ließen sich die Mädchen nicht zwei Mal sagen. Schnell erhoben sie sich und verließen die Klasse. Es war Zeit für das Mittagessen und am Nachmittag würde Arbeitsdienst auf dem Plan stehen. Anna war froh, dass es nicht sie gewesen war, die an den impotenten Jüngling geraten war. Aber trotzdem reifte ein Gedanke in ihr. Sie konnte nicht hierbleiben. Sie würde keinesfalls noch ein ganzes Jahr an diesem Ort aushalten. Sie musste einen Weg finden, zu fliehen. 8. Der geheime Gang Man hatte Anna einen Arbeitsplatz in der Bibliothek zugewiesen. Ihre Aufgabe bestand darin, die Bücher zu sortieren, die sich die Schülerinnen in ihrer Freizeit ausleihen konnte und für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. So stand sie an einem Nachmittag alleine in der Bibliothek und verrichtete ihren Dienst. Während sie mit einem Staubwedel durch die Regale wischte, las sie die Buchrücken, auf denen die Titel der Bücher standen. Es war hauptsächlich neuere Literatur, die in den Regalen stand. Sie handelten von der Zeit nach der Renaissance der Werte. Auf einmal fiel ihr Blick auf ein Buch, das nicht hierher zu gehören schien. Es hatte einen dicken Einband und die Schrift auf dem Buchrücken war schon lange verblichen. Vorsichtig nahm Anna es heraus und betrachtete es. Es war mit einem Einband aus blauem Stoff bezogen und schien sehr alt zu sein. Ein Titel war nicht zu erkennen. Anna schlug es auf und las die erste Seite. Der Graf von Monte Christo stand darauf geschrieben. Anna hatte noch nie von diesem Buch gehört. Vorsichtig blätterte sie durch die alten Seiten, als plötzlich ein gefaltetes Stück Papier daraus zu Boden fiel. Anna hob es auf und betrachtete es genauer. Sie faltete es auf und sah, dass es sich um eine Skizze der Sonnenburg handelte, die jemand vor vielen Jahren angefertigt haben musste. Weiter unten hatte jemand den Keller im Gebäude des Schlafsaals skizziert. Anna erkannte den Grundriss, in ihrer ersten Woche hatte sie dort gearbeitet. Doch dann stutzte sie. An der Stelle, wo ein altes Regal stand, war im Plan eine Tür eingezeichnet, der in einen langen Gang zu führen schien. Tunnel nach draußen hatte jemand mit Bleistift daran geschrieben. Anna merkte, wie ihr Herz schneller zu schlagen begann. Hatte sie etwa einen geheimen Fluchtplan entdeckt, der sie von diesem schrecklichen Ort wegbrächte? Doch wo sollte sie hin. Sie hätte niemanden, an den sie sich wenden könnte. Sie schaute auf die Rückseite des Zettels. Jemand hatte detaillierte Anweisungen darauf geschrieben, in welche Richtung man sich nach der Flucht begeben sollte. Die Adresse einer Bar war verzeichnet, wo man Hilfe bekommen konnte und eine weitere Notiz schien Hinweise auf versteckte Vorräte und Ausrüstung im Tunnel zu geben. Anna verwarf ihre Bedenken. Sie musste wissen, ob es diesen Tunnel wirklich gab. Nach der Arbeit und vor dem Abendessen würde sie in den Keller schleichen und nachsehen, ob sich hinter dem Regal ein Gang befand, der in die Freiheit führte.