Die Tapete war rau. Sie fühlte sie unter ihren Handflächen und auf der Haut, die ihre Unterarme bedeckte. Den Kopf nach unten geneigt, die Füße so in einem Abstand zur Wand gestellt, dass sich ihr Oberkörper wölbte und ihr Po gut sichtbar hervorragte.
Ein zartes Nichts aus Spitze bedeckte ihren schlanken, durchtrainierten Körper und ihre zarten Füße steckten in schwarzen Lack-Highheels. Er hatte sie angewiesen, sich so für ihn in Position zu bringen. Keine Augenbinde, keine Fesseln, nur sein Wort hielt sie an ihrem Platz. Das war sein Wunsch.
Sie wusste, dass das, was folgen sollte, keine Bestrafung war.
Sie wusste, dass all das zu seinem Vergnügen geschah. Sein Vergnügen, wenn die Spannung von Minute zu Minute steigen würde. Sein Vergnügen, dass sie im Ungewissen sein würde, was er mit ihr tun würde. Sein Vergnügen, sich an den Reaktionen ihres Körpers zu erfreuen, wenn die Spitze der Reitpeitsche auf ihre schutzlose Haut treffen würde und der Schmerz sich in ihr ausbreitete. Sein Vergnügen, ihr dabei zuzusehen, wie sie mit sich ringt, nicht in die Knie zu gehen, wenn ein Schlag auf den anderen folgt. Es würde im Vergnügen bereiten, mit einer scharfen Klinge auch den letzten Rest Stoff von ihrem Körper zu lösen und die Spuren Ihrer Pein zu betrachten.
Und wenn er nun seine Hand zwischen ihre Beine gleiten ließe und mit zwei Fingern fordernd in sie eindrang, dann wüsste er, dass nicht nur er sich vergnügte.