Schulmädchen 2117

Im Jahr 2117 herrscht wieder Zucht und Ordnung. Folgende Spanking-Kurzgeschichte spielt in einen Institut für Härtefälle, an dem junge Damen für ihren Dienst an der Gesellschaft vorbereitet und ausgebildet werden.

Johanna saß unruhig auf dem kleinen Sofa, das auf dem Flur vor dem Büro des Institutsdirektors stand und wartete darauf, dass man sie herein rief. Sie wusste, dass es diesmal schwer werden würde, sich aus der Sache herauszureden. Insgeheim hoffte sie, dass sie den Direktor mit ihren Reizen becircen konnte. Ihr Erscheinungsbild, mit offenen Haaren, einem kurzen Rock und einer unschuldig wirkenden, geschlossenen Bluse, die sie unter einem grauen Pullover trug, machte einen bezaubernden Eindruck. Einige der jüngeren, männlichen Lehrkräfte hatten ihr bereits verstohlen hinterher gesehen, als sie am morgen mit einem Engelsgesicht über den Gang stolziert war. Doch jetzt wurde es ernst. Die Tür öffnete sich und sie wurde von der Schulsekretärin, Fräulein Müller, hereingebeten.
Frau Müller war eine gestrenge Dame, Mitte 30, die wie ein Drache im Vorzimmer des Direktors darüber wachte, wer hinein und hinausging. Alle Vorgänge in der Schule für junge Damen mit besonderem Erziehungsnotstand, wie sich das Institut selbstbewusst nannte,  liefen über ihren Tisch. Hinter vorgehaltener Hand tuschelte man, dass in Wahrheit sie selbst diese Schule leitete. Ihr Einfluss auf den Direktor und die Lehrkräfte war unbestritten größer, als es an anderen Instituten der Fall war. So verwaltete sie nicht nur die Termine und Lehrpläne, sie mischte sich auch aktiv in Unterrichtsinhalte und vor allem in Erziehungsfragen ein. Fräulein Müller war bekannt dafür, dass sie den Lehrkräften und dem Direktor stets eine strenge Hand gegenüber den Schülerinnen nahelegte und deutliche Empfehlungen aussprach, was Disziplinarmaßnahmen anging.

„So junge Dame, dann wollen wir uns mal mit Dir befassen.“, sagte sie streng und dirigierte Johanna durch das Vorzimmer direkt in das Büro des Direktors.

„Herr Direktor, Johanna wäre dann soweit.“, flötete sie in einer deutlich freundlicheren Tonlage.

Der Direktor saß in einem alten Ledersessel an seinem massiven Schreibtisch und korrigierte einige Strafarbeiten. Er legte den Füller mit grüner Tinte bei Seite und musterte Johanna von Kopf bis Fuß.

„Soso, da haben wir ja die Übeltäterin.“, stellte er fest. Seine Stimme war streng und ein Ton von großem Missfallen schwang in ihr mit.
„Fräulein Müller, haben Sie die Akte?“, fragte er freundlich in Richtung seiner Sekretärin.
„Natürlich Herr Direktor. Alles ist bestens dokumentiert.“, sagte sie mit einem süffisanten Unterton.
„Die Kurzfassung, bitte. Wir wollen uns nicht lange mit Formalien aufhalten.“
Die Sekretärin nahm einen Aktendeckel von einem kleinen Sideboard neben der Tür, öffnete ihn und holte eine zwei Seiten lange Liste hervor.
„3. August 2117: Stören im Unterricht; 4. August 2117: Träumen im Unterricht; 7. August 2117: Mangelhafte Ausführung im Fach Handarbeit; 12. August 2117: Widerworte gegen Herrn Lehmkühler.“, sie machte eine kurze Pause.

„Lehmkühler ist auch wirklich eine Pappnase. Warum hat er mir das nicht früher gemeldet?“, schimpfte der Direktor.

Johanna schwieg. Sie kannte den Grund, warum Herr Lehmkühler sie nicht verraten hatte. Er hatte den Berichtsbogen schon ausgefüllt, als Johanna ihn nach der Stunde abgefangen hatte. Nachdem Sie ihn eine halbe Stunde umgarnt und im Anschluss seinen Penis mit ihrer Zunge liebevoll verwöhnt hatte, hatte er mit einem Lächeln die Meldung zerrissen und er fraß ihr seitdem aus der Hand. Ihre Noten hatten sich in seinem Fach seitdem ebenfalls stark verbessert und Johanna plante bereits, die gute Zusammenarbeit mit Lehmkühler auszubauen. Leider hatte er augenscheinlich vergessen, den Eintrag ins Klassenbuch, den er vor dem Ausfüllen des Berichtsbogens an den Direktor verfasst hatte, zu retuschieren und so war die Sekretärin auch auf diese Untat gestoßen.

„Vielleicht ist der Berichtsbogen auf dem Weg ins Sekretariat abhandengekommen. Ich werde Lehmkühler dazu befragen.“, sagte die Lehrerin scharf.  Sie schien zu wittern, dass etwas nicht in Ordnung war, lies es aber zunächst dabei bewenden. Sie hatte genug gegen Johanna in der Hand.
„Und heute dann die Krönung!“, verkündete Fräulein Müller in einem fast triumphierenden Unterton. „Unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht. Übrigens auch wieder bei Lehmkühler!“

„Aber diesmal gemeldet?“, wollte der Direktor wissen.

„Nicht direkt. Lehmkühler hat sich heute Morgen mit Grippe krank gemeldet. Ich musste kurzfristig bei den Damen in der ersten Stunde Aufsicht führen und habe das Fehlen von Johanna natürlich sofort bemerkt und nach ihr suchen lassen.“

„Und?“

„Wir haben Sie hinter der Halle für Leibesübungen aufgegriffen, die wir immer Dienstags in den ersten drei Stunden an die Offiziersschule der Kaiserlichen Armee vermietet haben. Sie hat durch ein Fenster den strammen Burschen bei Ihren Übungen am Reck und den Gewichten zugesehen. Oder sollte ich besser sagen, sie hat wie eine rossige Stute gegafft und sich die Augen aus dem Kopf geguckt.“

„Stimmt das so?“, wollte der Direktor von Johanna wissen.

„Natürlich stimmt das, nicht wahr junge Dame?“, antwortete Fräulein Müller, bevor Johanna die Chance bekam, sich zu rechtfertigen.

„Und was hast du dazu zu sagen?“, wollte er wissen. „Und Fräulein Müller, Sie sind eine echte Stütze dieses Instituts, aber wir sollten der jungen Dame eine faire Chance geben, sich zu rechtfertigen.“

„Natürlich, Herr Direktor. Fairness ist das oberste Gebot an unserem Institut. Das ist unbestritten. Also Kindchen. Antworte dem Direktor und gestehe, dass Du gegafft und gesabbert hast, wie eine kleines Flittchen, dass sich nicht zu benehmen weiß.“

Johanna riss die Augen auf und versuchte, gegenüber dem Direktor ein möglichst unschuldiges Gesicht zu machen. „Herr Direktor, es tut mir leid. Ich bin unsterblich in einen der Kadetten verliebt und wie Sie wissen ist es uns Schulmädchen nicht erlaubt, Kontakte außerhalb des Institutes zu pflegen. Aber seit ich ihn vor einigen Monaten auf der anderen Seite des Zauns gesehen habe, wie er mit seiner tollen Uniform marschiert und dabei unser Land und unsere gesellschaftlichen Errungenschaften schützt, bin ich einfach hin und weg.“

„Ist ja putzig.“, kommentierte Fräulein Müller.

„Bitte, Fräulein Müller. Sie waren doch auch mal jung, oder?“, sagte der Direktor milde.

„Ich habe mich nie rumgetrieben.“ , stellte die Sekretärin pikiert fest.

„Naja, aber ich finde, wir sollten Milde walten lassen. Du wirst einen Aufsatz schreiben, in dem du uns darlegst, warum dein Verhalten falsch war und dich aufrichtig entschuldigst. Bis morgen früh will ich den aber auf meinem Schreibtisch sehen. Sonst landest du auf meinem Schreibtisch, hast du mich verstanden, Junge Dame?“ Sein Tonfall war milde, aber dennoch mit einer gewissen Strenge gewürzt.

„Natürlich, Herr Direktor. Danke Herr Direktor.“, flirtete Johanna und war froh, so glimpflich davon gekommen zu sein.

Fräulein Müllers Blicke trafen sie, innerlich musste sie kochen.

„Fräulein Müller, bitte vermerken Sie einen Verweis in Johannas Akte. Und, dass es ihre letzte Chance ist, beim nächsten Mal werden wir körperliche Züchtigung zur Anwendung bringen.“ Den letzten Teil des Satzes hatte er als Warnung in Johannas Richtung ausgesprochen. „Du kannst gehen. Aber verhalte dich entsprechend in nächster Zeit. Ich möchte meine Entscheidung nicht bereuen.“, sagte er schließlich und wandte sich wieder den Arbeiten auf seinem Schreibtisch zu.

Johanna machte einen Knicks. „Danke, Herr Direktor.“, sagte sie, drehte sich um und ging in Richtung Tür. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Als sie an Fräulein Müller vorbei ging, packte diese sie feste am Arm und hielt sie zurück.

„Einen Moment mal.“, fauchte sie. „Ich habe noch eine Frage. Herr Direktor, wenn Sie gestatten?“

„Natürlich, Fräulein Müller. Wenn Sie der Auffassung sind, wir hätten nicht alle Aspekte berücksichtigt, sprechen Sie frei heraus.“

„Danke, Herr Direktor.“, sagte sie. Dann sah Sie Johanna scharf an.

„Seit wann sagtest du, bist du in einen der Kadetten verliebt?“

Johanna stockte der Atem. „Ähhh…. seit kurzem.“, stotterte sie und versuchte sich aus dem Griff der Sekretärin zu lösen.

„Eben waren es noch einige Monate.“, stellte sie triumphierend fest.

„Ja, und? Spielt das eine Rolle?“, fragte Johanna trotzig. „Ich bin eben verliebt in ihn.“

„Herr Direktor, wir wissen doch alle ganz genau, dass wir vor drei Wochen den letzten Jahrgang der Kadetten bei ihrer Abschlussparade bejubelt haben. Wir waren alle dort, auch die Schülerinnen.“ , erklärte die Sekretärin.

„Natürlich, wir waren alle da. Es war eine tolle Parade und ein schöner, sonniger Tag.“, erinnerte sich der Direktor.

„Und sagte der Oberst nicht, dass wir ab dieser Woche neue Rekruten bekommen? Das haben doch auch alle Schülerinnen mitbekommen, oder nicht?“

Johanna schluckte. Sie wusste, dass die Sekretärin recht hatte…

Die Miene des Direktors verfinsterte sich. „Fräulein Müller. Haben Sie wie gestern besprochen meinen Rohrstock in der Regentonne deponiert?“

„Selbstverständlich, Herr Direktor. Ich habe sämtliche Rohrstöcke im Institut einsammeln lassen und über Nacht gut gewässert. Sie wurden eben erst herausgeholt und liegen im Vorzimmer bereit.“

„Wir werden nur einen brauchen.“, stellte der Direktor fest.

Johanna schluckte und ihr Herz begann, schneller zu schlagen.

Zum zweiten Teil